Komödie Düsseldorf

Rache ist süß

Der Komödien-Klassiker von Donald Churchill wird unter der Regie von Peter Millowitsch auf die Bühne der Düsseldorfer Komödie gebracht und feierte eine erfolgreiche Premiere. Eine qualitativ gelungene Inszenierung mit viel Witz und unverwechselbaren Charakteren.

Walter Page ist ein arbeitsloser Schauspieler und verdient sich seinen Lebensunterhalt als Anstreicher – seine bisher beste Kritik lautete, ein schlechter Schauspieler zu sein. Aktuell hat er den Auftrag bei Mr. Hornbeam das Arbeitszimmer zu streichen, während dieser unterwegs ist. Seine Frau, Mrs. Marcia Hornbeam, ist jedoch zu Hause und beide treffen unerwartet aufeinander, da sie den Anstreicher an diesem Tag nicht erwartet hat.

Mrs. Hornbeam erhält unterdessen unerwarteten Besuch von der aufgebrachten Ehefrau ihres Liebhabers. Die Betrogene kündigt unmissverständlich an, am Abend wiederzukommen, um Mr. Hornbeam die Augen über seine Frau zu öffnen. Da sie ihren Mann gar nicht kennt, schreitet Marcia entschlossen zur Tat und bittet Walter in die Rolle ihres Mannes zu schlüpfen – eine glückliche Fügung des Schicksals, denn schließlich ist er ja Schauspieler. Die Gage stimmt und die große Enthüllungsszene kann für den Abend geprobt werden. Doch Walter zieht als gehörnter Ehemann eine solch dramatische Show ab, dass Marcia für ihre Inszenierung schwarzsieht. Dennoch geht das Täuschungsmanöver über die Bühne – auf eine Art und Weise, die sich vorher niemand hätte träumen lassen…Lassen Sie sich überraschen und erleben Sie einen abwechslungsreichen Komödien-Abend…

Mit Rolf Berg, Nicole Spiekermann und Ilka Luza.

Bis 03. März 2020

Komödie Düsseldorf
Steinstraße 23
40210 Düsseldorf

Karten Hotline
Montag bis Samstag 10:00 bis 19:00 Uhr
Sonntag 16:00 bis 18:00 Uhr
Telefon 0211. 13 37 07

www.komoedie-steinstrasse.de

© Komödie Düsseldorf GmbH

 

Angaben ohne Gewähr

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Reise nach Jerusalem

Unterwegs in der Heiligen Stadt

Vor unserer Reise nach Israel stellte ich mir das Heilige Land durchaus als einen beschaulichen und besinnlichen Ort vor. Auf das, was uns erwartete, war ich jedoch nicht vorbereitet. Vom Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv brachte uns ein Sherut, ein sogenanntes Sammeltaxi, geradewegs nach Jerusalem. Bereits bei der Ankunft verabschiedete ich mich schleunigst von meinen einst wohl eher romantischen Vorstellungen.

Bei einbrechender Dunkelheit kamen wir in Jerusalem an und stiegen auf der Jaffa Street aus – sie zählt zu einer der längsten und ältesten Hauptstraßen der Stadt. Da uns zahlreiche jüdische Einwohner entgegenkamen, wollten wir sie ohne weiter nachzudenken nach dem Weg fragen. Sie alle waren festlich gekleidet, die Männer trugen schwarze überdimensionale Hüte, unter denen die charakteristischen Schläfenlocken hervorschauten. Zu unserer Verwunderung zeigten sie sich jedoch äußerst abweisend und gaben uns zu verstehen, dass sie nicht angesprochen werden möchten. So erging es uns auch bei weiteren Versuchen, von einigen wurden wir schlichtweg ignoriert. Einerseits irritiert und andererseits belustigt über diese durchaus sonderbare Situation gaben wir es auf. Ein junges europäisches Paar konnte uns wenig später weiterhelfen. Endlich im Hotel angekommen, freuten wir uns auf die kommenden Tage, an denen wir uns Jerusalems bedeutendste Sehenswürdigkeiten ansehen wollten.

„rooftops“ und Klagemauer

Am nächsten Tag bot uns der Frühstücksraum im obersten Stockwerk des Hotels einen ersten Ausblick über Teile der Stadt. Ein echtes Highlight, doch dabei sollte dieser nur ein kleiner Vorgeschmack sein. In Jerusalem sind die Dachterrassen „rooftops“ längst kein Geheimtipp mehr und bieten spektakuläre Ausblicke. Gestärkt für den Tag traten wir aus dem Hotel und liefen das kurze Stück über die Jaffa Street zur Altstadt. Umgeben ist sie von einer Stadtmauer mit insgesamt acht Eingängen, einer davon das Jaffator, durch das wir in die Altstadt gelangten und uns direkt vor dem imposanten Gebäude des New Imperial Hotels wiederfanden. Von dort ließen wir uns einfach durch die engen Gässchen der Altstadt treiben. Hier reiht sich Geschäft an Geschäft und es wird scheinbar alles angeboten, was ein Touristenherz begehrt. Schnell spürte man, dass Jerusalem in den judäischen Bergen angesiedelt ist – es geht viel bergauf und bergab. Unser erstes Ziel war die Klagemauer, eine der religiösen Stätten des Judentums. Nachdem wir die Sicherheitskontrolle passiert hatten, standen wir auf dem Vorplatz, wo sich Einheimische, Gläubige und natürlich Touristen drängten. Da Shabbat war, durfte nicht fotografiert werden. Shabbat ist am siebten Tag innerhalb der jüdischen Woche und ein Ruhetag. Dieser beginnt, sobald am Freitagabend die Sonne untergegangen ist und endet am folgenden Samstag mit Sonnenuntergang. An der Klagemauer beten Frauen und Männer in getrennten Bereichen. Wir bestaunten das laute Treiben, direkt an der Klagemauer im Bereich der Frauen wurde geschupst und gedrängelt – von Besinnlichkeit keine Spur. Einige Frauen drehten mit ihren Handys sogar Videos. Hingegen ging es auf der Seite der Männer deutlich gesitteter und ruhiger zu. Als ich schließlich einen Platz an der Mauer ergattert hatte und kurz verweilen konnte, stellte sich trotz allen Trubels ein ganz besonderes Gefühl ein. Gläubige stecken oftmals handgeschriebene Zettel mit Gebeten und Danksagungen zwischen die Steinritzen, diese Tradition soll bis ins frühe 18. Jahrhundert zurückreichen. Aus Platzmangel fallen viele Zettelchen auf den Boden, die dann einfach dort liegenbleiben. Alle Zettel werden vor Pessach im Frühjahr, eines der wichtigsten Feste im Judentum und vor Rosch ha-Schana, dem jüdischen Neujahrstag, im Herbst aufgesammelt und ungelesen auf dem jüdischen Friedhof auf dem Ölberg begraben. Von der jüdischen Bevölkerung wird die Klagemauer „Westliche Mauer“ oder „Kotel“ genannt, da diese einst als Westmauer der Tempelanlage diente.

Grabstelle Jesus Christus

Eines unserer nächsten Ziele war die Grabeskirche in der Altstadt. Die Kirche steht genau an der Stelle, wo nach Überlieferung Jesus Christus gekreuzigt, begraben und auferstanden sein soll. Zweifelsfrei zählt dieser Ort zu den Heiligtümern des Christentums. Auf dem Kirchenvorplatz herrschte, für solch einen Ort doch eher untypisch, ebenfalls ein lautes Gedränge und Geschubse. Viele Menschen hatten sich auf den Stufen des Vorplatzes niedergelassen, wurden von Geistlichen jedoch recht rüde aufgescheucht, um Platz für weitere ankommende Geistliche zu machen, die in die Kirche einmarschierten. Im Inneren der Kirche bot sich uns ein Bild, welches wir für einen heiligen Ort nicht für möglich gehalten hätten. Von andächtiger Stille konnte wahrlich nicht die Rede sein. Im Eingangsbereich verehrten Gläubige den Salbungsstein, auf dem der Leichnam Jesu nach der Kreuzigung mit Ölen eingerieben wurde. Mitgebrachte Gegenstände wie Fotos, Tücher, Rosenkränze und dergleichen wurden auf den Stein gelegt oder über die Steinfläche hin und her bewegt. In dem interessanten Jerusalem-Reiseführer von Stefan Gödde hatten wir gelesen, dass der Stein zwar für die Salbung stehe, jedoch erst nach einem Brand im Jahr 1808 an diese Stelle gelegt wurde.
Unter der großen Kuppel befindet sich die Ädikula und in diese Kapelle soll Jesus Christus in eine Grabhöhle gebettet worden sein. Das Gedränge vor der Grabstelle ist zu jeder Zeit enorm und es ist mit einer Wartezeit zwischen drei bis vier Stunden zu rechnen. Hat man diese Anstrengung hinter sich gebracht und wurde mehrfach von Aufpassern wie auch von Wartenden unschön angegangen, bleiben einem gerade mal rund ein bis zwei Minuten in der Kapelle, ehe man von einem Wärter unmissverständlich aufgefordert wird zu gehen. Diese Minuten reichten uns wahrlich nicht aus, um den Anblick dieser besonderen Stelle zu erfassen. Ernüchtert standen wir wieder vor der Kapelle und fragten uns, ob sich diese Anstrengung und dieser Zeitaufwand wirklich gelohnt haben. Dass muss wohl jeder für sich selber entscheiden, doch ein zweites Mal würden wir uns diese Prozedur nicht mehr antun. In kirchlich ausgerichteten kleinen Läden gibt es in unmittelbarer Nähe zur Grabeskirche spezielle Kerzen zu kaufen. Aufgrund meiner Erfahrung kann ich nur davon abraten, diese zu kaufen und in der Grabeskirche anzünden zu wollen. Genau das taten wir, zusammen mit vielen anderen Besuchern, nur um zu sehen, dass diese umgehend ausgemacht und entfernt wurden. Danach war unser Bedarf eindeutig gedeckt und wir verließen schleunigst, sofern das aufgrund der Menschenmassen überhaupt ging, die Kirche. Gleichzeitig waren wir auf eine widersprüchliche Art froh, die Wartezeit auf uns genommen und trotz allen Trubels diesen heiligen Ort gesehen zu haben.

Ölberg und der Garten Gethsemane

An einem der folgenden Tage, es war bereits später Nachmittag, ließen wir uns vom Damaskustor mit einer Taxe zum Ölberg fahren. Das Damaskustor ist das größte Tor der ummauerten Altstadt und führt in das muslimische sowie in das christliche Viertel.
Diese Tageszeit erwies sich für den Ölberg als perfekt – wir konnten einen herrlichen Sonnenuntergang über den Hügeln der Stadt erleben. Eine Reise nach Jerusalem lohnt sich allein schon wegen dieser faszinierenden Ausblicke. Vor unseren Augen erstreckte sich die einmalige religiöse Vielseitigkeit – der Blick auf den Felsendom, die Minarette, Kirchtürme und Kuppeln. Und im Hintergrund funkelte hell die Skyline von West-Jerusalem. Der Ölberg ist 809 Meter hoch gelegen und einer der bedeutendsten Orte für Juden, Christen sowie den Islam. Unzählige jüdische Gräber erstrecken sich über die nach Jerusalem gerichtete Seite des Hanges. Im jüdischen Glauben kommt der Messias auf den Ölberg, um alle Toten auferwecken zu lassen. Auf seinem Weg durchquert er das Kidrontal, um dort das Jüngste Gericht abzuhalten. Das kleine Tal trennt den Tempelberg und die Altstadt Jerusalems im Westen und den Ölberg im Osten voneinander. Im Neuen Testament findet der Ölberg des Öfteren Erwähnung, so heißt es beispielsweise, Jesus sei vom Ölberg aus nach Jerusalem gezogen und letztlich von dort in den Himmel aufgefahren. Im Garten Gethsemane, den wir am Fuße des Hügels auch besuchten, ist Jesus laut Überlieferung von Soldaten verhaftet worden. Im muslimischen Glauben wird ebenfalls davon ausgegangen, dass im Kidrontal das Jüngste Gericht abgehalten wird. Unterschiedlich ist jedoch, dass Muslime davon ausgehen, dass ein Seil vom Tempelberg zum Ölberg gespannt wird, auf dem die Gerechten schließlich hinübergelangen. Es heißt, dass der Name Ölberg überwiegend in der deutschen Sprache verwendet wird. Olivenberg ist die ansonsten gängige und passende Bezeichnung für die dortigen Olivenhaine. Auf der Rückfahrt machten wir beim eben bereits erwähnten Garten Gethsemane einen kurzen Stopp. Die imposanten Olivenbäume dürften die beeindruckendsten und wichtigsten der Welt sein. Es wird angenommen, dass einige sogar aus dem dritten vorchristlichen Jahrhundert stammen.

Tempelberg

Anlässlich eines Aufenthaltes in Jerusalem sollte ein Besuch auf dem Tempelberg nicht fehlen, gelegen im Südostteil der Altstadt, der von König Herodes vor rund 2000 Jahren errichtet wurde. Auf dem künstlich angelegten Plateau befindet sich heute der Felsendom, eines der islamischen Heiligtümer und zugleich ihr ältester monumentaler Sakralbau. Auf dem südlichen Teil der Anhöhe liegt die al-Aqṣā-Moschee. Auch hier wurden wir am Eingang kontrolliert und anschließend mussten diejenigen einen sackähnlichen langen Rock überziehen, die zu viel Haut zeigten. Glücklicherweise wurde ich davon verschont, da diese Überziehröcke nicht sonderlich vertrauenserweckend aussahen. Wir konnten uns zwar auf dem Tempelberg frei bewegen und die besondere Atmosphäre in uns aufnehmen, jedoch blieb uns der Besuch der Moscheen als Christen verwehrt. Auch ist es allemal ratsam, sich vorher über die Öffnungszeiten des Tempelbergs zu informieren, die recht eng gesteckt sind.

Holocaust Gedenkstätte

Yad Vashem, die internationale Holocaust Gedenkstätte, sollte auf alle Fälle mit viel Zeit und Ruhe besucht werden. Die Ausstellung im Museum zur Geschichte des Holocaust ist chronologisch aufgebaut und dokumentiert anhand von Fotografien, Exponaten, Videoinstallationen und Dokumenten den Völkermord an den europäischen Juden. Auf mehr als hundert Bildschirmen kommen Überlebende des Holocaust zu Wort. Eine mehr als beeindruckende Ausstellung, die sich nur schwerlich in Worte fassen lässt. In der Halle der Namen wird an alle Holocaustopfer erinnert, die auf grausamste und unvorstellbare Art ihr Leben verloren haben.

Faszination Jerusalem

Die eingangs erwähnten „rooftops“ bieten nicht nur spektakuläre Ausblicke, sondern entführen auch in die ganz besondere Atmosphäre Jerusalems, abseits des erwähnten Trubels rund um die heiligen Stätten. Um besinnliche Momente zu erleben, sollte man also nicht unbedingt die religiösen Anziehungspunkte aufsuchen. In dieser „erhöhten“ Ruhe wird einem erst so richtig bewusst, an welch einem besonderen Ort auf dieser Welt man sich befindet. Über den Dächern der judäischen Berge zieht die Stadt einem nach und nach in ihren Bann. So ist es uns zumindest ergangen…

 

© Stephanie Ebert

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Komödie Düsseldorf

Boulevard-Klassiker „Opa wird verkauft“

Die deutsche Volkskomödie von Anton Hamik aus den vierziger Jahren wurde unter seinem Pseudonym Franz Streicher veröffentlich. Ort des Geschehens ist eine Bauernstube in ländlicher Umgebung. Opa ist ein wirklich gewitztes Schlitzohr und er liebt es, anderen Streiche zu spielen. Dabei versteht er es hervorragend, sein Umfeld zur Verzweiflung zu bringen. Er lebt bei seinem Schwiegersohn, dem Bauer Hannes, auf dem Hof, dem große Geldsorgen zu schaffen machen.

Für Hannes wäre die Heirat seines Sohnes Schorsch mit Eva, der Tochter des reichen Bauern Schlösser, die Rettung. Doch Schorsch ist nicht dazu bereit, eine Unbekannte zu heiraten. Auch dem intriganten Nachbarn käme diese Verbindung nur allzu gelegen. Also greift Schlösser zu anderen Mitteln, um seine Ziele zu erreichen. Er macht dem arglosen Hannes ein einmaliges und ungewöhnliches Angebot: Aus purer Menschenfreundlichkeit will er ihm den unbequemen Opa abkaufen. Hannes wäre mit einem Schlag seine Geldsorgen und den verschrobenen Alten los. Der treibt den Verkaufspreis sogar höchstselbst noch in die Höhe – und hält Einzug im Schlösser’schen Haushalt.

Schorsch will die verschmähte Eva persönlich unter die Lupe nehmen. Als Aushilfsknecht getarnt, lässt er sich auf dem Hof ihres Vaters anstellen – und verliebt sich auf der Stelle in die junge Frau. Pech nur, dass Schlösser einen einfachen Knecht nicht als Schwiegersohn akzeptiert. Doch wozu gibt es schließlich den „verkauften“ Großvater, der mit List und Tücke dem Glück des jungen Paares auf die Sprünge hilft …

Peter Millowitsch glänzt wahrlich in der Rolle des Opas und Andrea Spatzek verleiht der bayerischen Bäuerin viel Temperament.

Bis zum 19. Oktober 2019

Regie Rolf Berg. Mit Peter Millowitsch, Andrea Spatzek, Piet Fuchs, Tobias Krebs, Claus Thull-Emden, Anna Röser und Verena Wüstkamp.

Komödie Düsseldorf
Steinstraße 23
40210 Düsseldorf

Telefon +49 (0) 211. 13 37 07

www.komoedie-steinstrasse.de

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Roncalli’s Apollo Varieté – Hamburg

Hamburg – auf der Reeperbahn nachts um halb eins!

Lust am Vergnügen und große Freiheit treffen auf Tradition und Eleganz. Die neue Show im Apollo Varieté ist eine Hommage an die Perle des Nordens.

Die norddeutsche Hafenstadt an der Elbe ist kultig, stilvoll und einzigartig. Reeperbahn oder Philharmonie, Fischmarkt oder Sterne-Restaurant, St. Pauli oder HSV – Hamburg hat viel zu bieten. Ab dem 08. August holt Roncalli’s Apollo Varieté den Hamburger Flair nach Düsseldorf. Das Publikum wird auf eine Reise durch die wunderschöne Hansestadt entführt. Zuschauer erleben eine Show, die die Gegensätze von Tradition und Moderne aufhebt und das Freiheitsgefühl der weltoffenen Hansestadt versprüht.

Mit der Band Rudolf Rock & die Schocker wird nicht nur eine ordentliche Portion Rock auf die Varieté-Bühnegeholt, sondern gleichzeitig auch eine Hamburger Kultband. Seit über 40 Jahren steht die Band für Rock, Party und Super-Stimmung! Neben Live-Musik bietet die Show „Hamburg – auf der Reeperbahn nachts um halb eins!“ erstklassige Artistik. So vielseitig wie die Stadt Hamburg ist, so vielseitig sind auch die Acts der Show.

 

Bis zum 20. Oktober 2019

Roncalli’s Apollo Varieté TheaterApollo Platz 1
40213 Düsseldorf

www.apollo-variete.com

Tickets sind online, über die Varieté-Hotline +49 (0) 211. 828 90 90 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Angaben ohne Gewähr

© Roncalli’s Apollo Varieté Betriebs GmbH

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Roncalli’s Apollo Varieté

St.Tropez – und ewig lockt der Mythos

Es war höchste Zeit für neue Träume – es war die Zeit, als Filme noch für Aufregung sorgten und ihre Stars plötzlich allgegenwärtig waren. Mit einem Mal interessierte, wo sie gerade gedreht hatten, wohin sie anschließend in Urlaub fuhren, wen sie dabei an der Hand hielten, küssten, liebten, verstießen. Saint-Tropez – dieser Ortsname stand plötzlich fürs Sehen und Gesehen werden, aber auch fürs Dazugehören, für fast vergessene Leichtigkeit. Es war die richtige Zeit für die Geburt eines Mythos’.

Und manchmal ist es heute, als ob nur ein paar Momente vergangen sind, seit Brigitte Bardot sich hier vor der Kamera von Roger Vadim rekelte, Louis de Funès in Polizei-Uniform über den Place Blanqui tobte und Mick Jagger seiner Bianca das Ja-Wort gab. Seit Gunter, Françoise, Romy, Pablo und all die anderen hier Hof hielten. Sie haben würdige Nachfolger gefunden. Sie heißen Jack und George und Bruce und Karl, sie heißen Cindy und Elle und Naomi. Und zum Glück auch Hans und Franz. Und Hinz und Kunz. Denn ohne sie wäre all der Mythos nur die Hälfte wert. Ohne sie bräuchte niemand diese grandiose Bühne an der Côte d’Azur.

Einst ein kleines Fischerdorf, in dem es nicht einmal Ferienhäuser geschweige denn teure Luxushotels gab, zählt Saint-Tropez heute zu den Promi-Hotspots schlechthin. Berühmtheiten wie Leonardo DiCaprio, Naomi Campell und P.Diddy schippern gelegentlich mal mit ihrer privaten Yacht hierher, doch auch „normale Urlauber“, die sich auf eine Rundreise durch Südfrankreich begeben, machen hier gerne mal Halt. Der glamouröse Ort, der übrigens nicht einmal 5000 Einwohner zählt, war allerdings nicht von Anfang an so bekannt. Erst, als gegen Ende des 19. Jahrhunderts die berühmten Schriftsteller und Künstler Guy de Maupassant und Paul Signac hierher kamen, machte sich ein deutlicher Wandel bemerkbar.

Man könnte sogar sagen, dass die beiden der Auslöser dafür waren, dass sich Saint-Tropez in ein neues goldenes Zeitalter hinein bewegte. Von diesem Zeitpunkt an wurde das damalige Fischerdorf immer bekannter, die kleine Hafenstadt mauserte sich zu einem beliebten Treffpunkt diverser Schriftsteller, Künstler und Schauspieler. Waren es früher noch die Einwohner von Sainz-Tropez, die in die weite Welt hinaus wollten, so ist es heute die ganze Welt, die diesen berühmten Ort aufsucht.

Die Magie hat Saint-Tropez bewahren können, auch wenn Brigitte Bardot oder Mick Jagger & Co. nicht grad um die Ecke biegen. Dafür gehen stolze Yachtbesitzer an Land und der Vieux Port am Quai Jean Jaurès ist pittoresk wie eh und je. Hier wurden die Filmaufnahmen zu „… Und ewig lockt das Weib“ mit Brigitte Bardot und Curd Jürgens abgedreht: seit Mitte der 50er Jahre steht Saint-Tropez für den Mythos, der immer noch jeden Sommer Scharen von Besuchern anzieht: Sehen und Gesehen werden. Ciao!

Das charmante mondäne Küstenstädtchen ist die malerische Kulisse der Apollo-Sommershow und zugleich Anziehungspunkt internationaler Varieté-High Society: Neben cooler Comedy treffen hier atemberaubende Männer auf schöne Blondinen und sinnlich-starke Paare lassen Funken der Leidenschaft sprühen. Das „Juwel der Côte d’Azur“ verspricht grandiose Unterhaltung mit Lässigkeit und Eleganz und ist das perfekte, bezaubernde Ambiente für den kleinen, etwas dekadenteren Bruder des Circus…

Bis 08. Juli 2018

Roncalli’s Apollo Varieté
Apollo-Platz 1
40213 Düsseldorf

Telefon 0211. 828 90 90

Alle Karten auch mit Platzansicht unter www.apollo-variete.com buchbar.

© Roncalli’s Apollo Varieté

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